Mayen kann Fahrrad freundlicher werden


Freie Wähler Mayen auf Fahrradtour

Mayen. Der "sanfte Tourismus" boomt, Mayen selbst ist ein Knotenpunkt diverser Rad(wander)wege und das Fahrradfahren wird nicht zuletzt durch Entwicklungen wie E-Bikes für neue Altersgruppen interessant. Deshalb ist Hans-Georg Schönberg davon überzeugt, dass die Mayener Verkehrsplanung durchaus Fahrrad freundlicher gestaltet werden sollte. "Dabei gilt es selbstverständlich Schnellschüsse, wie das vor über zehn Jahren gescheiterte Projekt der Fahrradspuren auf den Fahrbahnen zu vermeiden", so Schönberg, selbst passionierter Radfahrer. "Seit langem fordert die FWM die Einbeziehung des Fahrradverkehrs in die städtische Verkehrsplanung und die Offenlegung des bereits vor Jahren erstellten Radwegekonzeptes, das leider immer noch in den Schubladen der Stadtverwaltung schlummert! Eine intensive Analyse dieses Gutachtens auf die Machbarkeit kurzfristiger aber auch langfristiger Maßnahmen wäre ein erster Schritt in Richtung einer Verbesserung der derzeitigen Situation in Mayen."

Auch die vor kurzem gegründete Initiative "Pro Rad Mayen" ist für Schönberg ein deutliches und erfreuliches Signal, dass sich auch in diesem Bereich zunehmend die Betroffenen engagieren und sich aktiv in die städtischen Planungen einbringen wollen. Hierzu sollte nach Schönbergs Ansicht der zukünftige Oberbürgermeister trotz der städtischen Finanzsituation einen gemeinsamen Diskussions- und Planungsraum in und für Mayen ermöglichen und prüfen, ob die Möglichkeit besteht, öffentliche Fördergelder für entsprechende Maßnahmen zu erhalten, beispielsweise von der WFG des Kreises Mayen-Koblenz.

Schönberg und Windolf waren sich deshalb am Ende der Besichtigung einig, dass die Vertreter der Freien Wähler Mayen diese Probleme in den nächsten Gremiensitzungen der Stadtwerke bzw. der Stadt zur Diskussion stellen werden.

Pressemitteilung FWM/Hans-Georg Schönberg, Internet 1.9.2012

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