Altes und bewährtes Mittel für die Wahlwerbung: Das Wahlplakat!

Plakate werden nicht gelesen, sie werden geschaut!

MAYEN. Trotz Boom der elektronischen Medien in der Werbung setzen die Freien Wähler Mayen im Wahlkampf auf ein altes und bewährtes Mittel für die Wahlwerbung: Das Wahlplakat.

Bereits im Wilden Westen waren die Städte voll mit Plakaten. Damals wurden "böse Buben" über den Steckbrief gesucht. Die Botschaften und die Fotoqualität haben sich seitdem geändert, das Erfolgsrezept für effektive Werbung ist bis heute dieselbe geblieben: Die beiden FWM Plakate vermitteln die Botschaft in reduzierter und verdichteter Form, so Hans Georg Schönberg. "Weniger ist mehr!", war die Devise bei der Gestaltung der Wahlplakate.

Bezüglich der inhaltlichen Aussage haben sich die Freien Wähler Mayen mit dem Slogan "Wählt frei"; und "Es geht auch ohne Partei" daran gehalten. Das Auge findet einen Aufhänger und schaut nicht über das Plakat hinweg, so dass die gut gemeinte Informationsfülle verpufft. Plakate werden nicht gelesen, sie werden geschaut!

Eigentlich haben 1998 die Parteien in Mayen gemeinsam ein Wahlkampfabkommen beschlossen. Demnach sollten im Stadtgebiet höchstens 80 Plakate jeder Partei aufgestellt werden. Bereits 2004 und im OB-Wahlkampf 2008 hat sich die CDU nicht an diese Vereinbarung gehalten und bis zu 300 Plakatierungen im Stadtgebiet vorgenommen. Mehrere Versuche mit der CDU eine gemeinsame und alle Gruppierungen zufrieden stellende Lösung zu besprechen, scheiterten bisher an der Gesprächsverweigerung durch den CDU-Vorsitzenden Bernhard Mauel.

Pressemitteilung Freie Wähler Mayen

vom 29.5.2009