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FWM-Gesprächsabend mit OB-Kandidat Dr. Thomas Drysch!


Mitglieder der FWM
Person und Politikinhalte standen im Mittelpunkt!


Mayen. Im Mittelpunkt des Gesprächsabends der Freien Wähler Mayen e.V. zur diesjährigen Urwahl des Mayener Oberbürgermeisters und zu zentralen Fragen der derzeitigen und zukünftigen Stadtpolitik standen erwartungsgemäß die Person des unabhängigen Kandidaten Dr. Thomas Drysch E-Mail an Drysch und sein >Programm<. Der unabhängige Bewerber, der von der FWM als Wahlvorschlag nominiert wurde, erläuterte dabei zunächst in einem Vortrag und dann in einer regen Diskussion mit Mitgliedern und Freunden der FWM sowie einigen Gästen seine (Stadt-)Politikvorstellungen.

Dabei machte Herr Dr. Drysch deutlich, dass seine Kandidatur auf vielfältigen Motiven basiert: Als >ein Kind der Kommunalverwaltung<, das mehr als 7 Jahre bei der Stadt Herne gearbeitet habe, wisse er, um die besonderen Gestaltungsmöglichkeiten eines (Ober-) Bürgermeisteramtes. Außerdem sehe er seit Jahren nicht nur die herrschenden Privilegien im Bereich der Abgeordnetenentschädigung und im Bereich der Parteienfinanzierung in unserem Land kritisch, sondern auch den herrschenden politischen Stil - gerade auch in Mayen - und seine problematischen Folgen für die demokratische Kultur. Denn dieser fördere letztlich nur die Parteienverdrossenheit. Aus diesen Gründen reize ihn die Möglichkeit als zukünftiger Oberbürgermeister in Mayen, seine Vorstellungen von Stadtpolitik als gemeinsames Arbeiten in der Sache zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger konkret umzusetzen!

Als eine prägende Erfahrung seines bisherigen Werdegangs benannte Dr. Thomas Drysch, dass er gerade in seiner Arbeit in der >roten< Stadt Herne und für den SPD-Finanzminister in Mainz, Dr. Gernot Mittler, habe erfahren dürfen, dass nicht die Mitgliedschaft in einer Partei, sondern Leistungsfähigkeit und Kompetenz im Beruf zähle! Und deshalb betonte er ausdrücklich als Grundsatz seines Führungsstiles, dass Parteibuchwirtschaft und Ämterpatronage nicht der Leistungsfähigkeit einer Verwaltung dienen!

Des weiteren erklärte er, dass er im Falle seiner Wahl als unabhängiger Bewerber bewusst auf eine gute Kommunikation und den Dialog mit allen politischen und gesellschaftlichen Kräften in Mayen setze. Für ihn sei es eine Selbstverständlichkeit, mit allen Stadtratsfraktionen fair und kooperativ zum Wohle der Mayener Bürgerinnen und Bürgern zusammenzuarbeiten. Den Mittelpunkt seines Planens und Handelns würden dabei allerdings - dies betonte Thomas Drysch ausdrücklich - immer die Bürgerinnen und Bürger von Mayen und ihr Wohl und nicht parteipolitisches Kalkül einnehmen! Deshalb wolle er auch vielfältige Beteiligungsangebote für die Mayener Bürger schaffen, um diese stärker als bisher in die Diskussions- und Entscheidungsprozesse der Stadtpolitik einzubinden.

Bewusst auf die üblichen Wahlkampfversprechungen verzichtend, versprach Dr. Drysch den Anwesenden vor allem, zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Mayen hart zu arbeiten. Dies beinhalte zunächst eine kritische Überprüfung aller städtischen Entwicklungsfaktoren im Dialog mit seinen Mitarbeitern und den politischen Kräften der Stadt. Danach gelte es Mayen nach Möglichkeit gemeinsam überall da weiterzuentwickeln, wo es notwendig und sinnvoll, aber auch finanziell machbar sei. Wichtig sei dafür u.a. auch eine gute Zusammenarbeit in der Region, also mit den Nachbarkommunen und dem Kreis, sowie dem Land. Als persönliche Schwerpunkte, denen er sich besonders widmen möchte, benannte der Kandidat der Freien Wähler Mayen dann noch die Kinder- und Jugendarbeit sowie die Familien- und Seniorenarbeit mit der Herausforderung des demografischen Wandels.

Aber auch dem sozialen Bereich und ökologischen Fragen wolle er ebenso wie der städtischen Infrastruktur und einer nachhaltigen Stadtentwicklung im Falle seiner Wahl besondere Aufmerksamkeit schenken. Im Mittelpunkt der anschließenden Diskussion der Gesprächsteilnehmer mit Dr. Thomas Drysch und den Stadtratsmitgliedern der Freien Wähler Mayen standen dann u.a. besondere Verkehrsprobleme der Stadt, das fehlende Ordnungsamt und die derzeitige Struktur der Stadtverwaltung sowie Fragen nach der Finanzierbarkeit möglicher >Reformen< in der Stadtpolitik.

Pressemitteilung
Freie Wähler Mayen
9.3.2008