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Stadtwerke Mayen: Gesund wie ein Fisch im Wasser!

Oberbürgermeisterkandidat Dr. Drysch besuchte mit den Freien Wählern Mayen die Stadtwerke

Mayen. Um sich ein Bild über die Wasserversorgung unserer Stadt zu verschaffen, besuchten die Freien Wähler Mayen mit ihrem Oberbürgermeisterkandidaten Dr. Thomas Drysch die Stadtwerke Mayen. Die gute Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger ist dabei: Trotz umfangreicher Investitionen in den vergangenen Jahren bleiben die Wasserpreise stabil. Dies erläuterte der Geschäftsführer der Stadtwerke Heinz Stoll den Freien Wählern bei einer dreistündigen Werksbesichtigung vor Ort. Mit einem Wasserpreis von 1,10 Euro pro cbm liegt die Stadt Mayen seit Jahren unter dem Landesdurchschnitt. Auch die Grundgebühr von 48,- Euro ist gering. Ebenfalls als gut zu werten ist die gesunde Eigenkapitalquote, so Heinz Stoll bei seinen Ausführungen. Dabei räumt der Geschäftsführer auch ein, dass die guten Rahmenbedingungen der städtischen Versorgung durch die Kessellage der Stadt begünstigt wird. Der Höhenunterschied aus dem Quellbereichen (Weibern und Rieden) reicht aus, um sogar das Industriegebiet Osteifel ohne Pumpenkraft mit Wasser zu versorgen! Dadurch spart man viel Energie und auch Material.

Fast 20.000 Einwohner werden von den Stadtwerken Mayen mit Trinkwasser versorgt, das sind konkret 5000 Hausanschlüsse. Das Trinkwasser wird dabei überwiegend aus Tiefbrunnen gewonnen und versorgt auch die Vororte Hausen, Alzheim, Nitztal und seit kurzem auch Kürrenberg. Täglich werden pro Einzelhaushalt rund 140 Liter Wasser verbraucht (im Jahr zusammen 1.800.000.000 Liter), wobei die Versorgung aus bestem Trinkwasser besteht. Besondere Versorgungsstützpunkte befinden sich in Weibern, Rieden und Mayen. 6 Hochbehälter sorgen für den notwendigen Höhendruckausgleich. Mehrere Mitarbeiter/innen sind ständig im Einsatz und damit beschäftigt, die 112 Kilometer Leitungsnetz in Ordnung zu halten und zu warten. Dafür steht ihnen eine moderne Leitstelle mit Fernwirkanlage zur Verfügung. Die Mitarbeiter sind daher "jederzeit darüber im Bilde, was wo läuft oder nicht läuft", erläuterte Ferd Faber, der mit 40 Dienstjahren beim Wasserwerk jeden Hydranten kennt.

Herr Stoll und Herr Faber versicherten außerdem, dass ausreichend Trinkwasser im Versorgungsgebiet vorhanden ist. Sollte es jedoch kurzfristig einmal zu Engpässen kommen, so kann die Wasserversorgung aufgrund des Verbundes problemlos ausgeglichen werden. Trotzdem gilt es, in der Bevölkerung das Bewusstsein für die sparsame Nutzung von Trinkwasser und auch für die Nutzung von Industrie- und Brauchwasser zu schärfen, um die wertvollen Wasserressourcen zu schonen.

Alles in allem besteht für die Bürgerinnen und Bürger in Mayen kein Anlass zur Sorge, dass die Versorgung mit dem lebenswichtigen Naturgut "Wasser" gefährdet sein könnte, denn es wird jährlich viel Geld investiert, um eine ausreichende und qualitativ hochwertige Wassermenge zu sichern. Ausdrücklich positiv bewerten die Freien Wähler Mayen auch, dass mit der Wasserversorgung in Mayen nicht politisch taktiert wird und Geschäfte gemacht werden. Denn die erzielten Einnahmen aus dem Wassergeld kommen samt und sonders der Solidargemeinschaft "zu Gute". Eine Gewinnmaximierung auf Kosten der Bürger findet nicht statt!

Nach der gelungenen Gesprächsrunde bedankten sich der Fraktionsvorsitzende der FWM, Hans-Georg Schönberg, und Dr. Thomas Drysch bei den Herren Heinz Stoll und Ferd Faber sowie bei Frau Heike Schmitz, Leiterin der Innenorganisation der Stadtwerke Mayen für die ausführliche und freundliche Informationsveranstaltung. Vor diesem Hintergrund wurde dann auch das nächste gemeinsame Thema "Umbau des Hallenbades" mit Herrn Stoll verabredet.

Pressemitteilung Freie Wähler Mayen

vom 7.März 2008