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    KOMMUNALPOLITIK OHNE PARTEIBUCH!

Offen für alle Engagierten: Die Kommunalwahl-Listen der Freien Wähler

Noch offener sind die Freien Wähler in Rheinland-Pfalz für Nichtmitglieder geworden und setzen sie auf ihre Listen für die Kommunalwahl 2004. Auch in Mayen finden viele den Zugang zur Politik nicht über eine Partei, sondern über das Engagement für eine Sache, die Heimat, den Wohnort.

Mayen. Der Stadtrat: Das waren für Frank Bungart immer "die Anderen". Von denen er in der Zeitung las, zu denen zu gehören aber außerhalb aller Erwägungen lag. Bis der Mayener FWM-Vorsitzende H.G. Schönberg kam und den Dipl. Verwaltungswirt fragte, ob er bei den Kommunalwahlen am 13. Juni kandidieren wolle - auf der FWM-Liste, aber ohne Zwang zur Mitgliedschaft in der kommunalpolitischen Gruppe der Freien Wähler Mayen. Jetzt steht Frank Bungart mit 12 weiteren Nichtmitgliedern auf der Stadtratsliste und kandidiert auf Platz eins für den Ortsbeirat von Mayen-Nitztal.

Sie alle hätten aber keine Chance gehabt, nominiert zu werden, wären nicht zwei entscheidende Dinge eingetreten. Erst sagten die FWM-Mitglieder einstimmig "Ja" zur Aufnahme von Nicht-Mitgliedern auf ihre Liste. Und dann: "Einige waren bereit Platz zu machen für neue, junge Gesichter", lobt Schönberg. Willibald Körber ist einer dieser >Altgedienten<, der seit der Gründung dabei ist. Er wird weiterhin für die FWM Seniorenpolitik gestalten.

Ohne den >Apparat< der etablierten Parteien im Rücken, mussten die Freien Wähler Mayen und insbesondere ihr Vorsitzender die Aufgabe bewältigen, engagierte und bekannte Persönlichkeiten für die Stadtratsliste und für die Ortsbeiräte zu gewinnen. Erfreuliche Erfahrung allem Pauschalgerede von der Politikverdrossenheit zum Trotz dabei: Auch in Mayen finden immer mehr Menschen den Zugang zum kommunalpolitischen Engagement nicht über die klassische Form der Politik, die Parteien, sondern über das Engagement für eine Sache, den Wohnort, die Heimat! Ihnen bietet die Freie Wählergruppe ein Forum für eine sachorientierte, parteienunabhängige und bürgerfreundliche Kommunalpolitik! Dabei bieten die Freien Wähler Mayen noch eine Besonderheit, denn schon seit ihrer Gründung wird ernstgemacht mit der Zusammenarbeit über Parteigrenzen bzw. Parteidenken hinweg: Einige Mitglieder sind auch Mitglieder in den >normalen< Parteien, die durch ihre Zusammenarbeit in der FWM dokumentieren, dass Sachpolitik zum Wohle Mayens wichtiger ist als Parteiengezänk und Prestigekämpfe!

Hinter so viel Offenheit steckt auch - legitime - Strategie. In dem 19500 Einwohner zählenden "Mittelzentrum" Mayen wird "der politische Erfolg über die Bürgernähe entschieden", schätzt Schönberg. Bürgernähe aber bleibe nicht nur eine abstrakte Forderung, sie konkretisiere sich im Wahlprogramm der FWM in den Forderungen nach einem Höchstmaß an Durchsichtigkeit von kommunalpolitischen Entscheidungen für die Bürgerinnen und Bürger sowie nach verstärkter Einbindung der Betroffenen in den Entscheidungsprozess! Dafür stehe die Liste der FWM. "Denn bloßes >Meckern< gilt nicht", so Schönberg! "Da hilft nur die unmittelbare Mitwirkung. Und dies erfordert ein wenig Mut und gelegentlich auch das Springen über den eigenen Schatten."

Pressemitteilung Freie Wähler Mayen
28. März 2004